Berliner Mauer

Berliner Mauer

(Foto: Mister Blur)

Die Berliner Mauer – ein prägendes hisorisches Mahnmal deutscher Geschichte. Die Berliner Mauer stand von 1961 bis 1989 stellvertretend für den Konflikt zwischen den Westmächten und dem Ostblock während des Kalten Krieges.

Im Jahr 1961 wuurde die Berliner Mauer auf Anweisung der DDR-Regierung errichtet. Eine Maßnahme, um den großen Flüchtlingsstrom der DDR-Bürger zu unterbinden. Nur im Jahr 1960 haben rund 200.000 Menschen die DDR Richtung Bundesrepublik verlassen. Die Propaganda der DDR betitelte die Berliner Mauer offiziell als „befestigte Staatsgrenze“ oder „antifaschistischer Schutzwall“. Eine weitere Begründung des Ministerrats war die „Unterbindung der feindlichen Tätigkeit der revanchistischen und militaristischen Kräfte Westdeutschlands und West-Berlins“. Im Morgengrauen des 13. August 1961 wurden ohne Vorwarnung die ersten Absperrungen errichtet. Volkspolizei und die sog. Betriebskampgruppen hielten den Verkehr von der Grenze fern.

Die Mauer trennte 28 Jahre lang die Stadt Berlin. Die 3 Sektoren der Westmächte Frankreich, USA und Großbritannien wurden somit von den Außengrenzen der DDR vollständig abgeriegelt.

Die innerstädtische Berliner Mauer hatte eine Gesamtlänge von 43,1 Kilometern. Dazu kam noch die Grenze West-Berlins zum restlichen Teil der DDR mit einer Länge von 111,9 km. Die Höhe variierte zwischen 3,40 m und 4,20 m. 186 Beobachtungstürme teilten sich auf diese Länge auf.

Durch den Bau der Berliner Mauer wurden quasi über Nacht viele Adern Berlins getrennt. Straßenbahnlinien wurden unterbrochen, Plätze und Wohnviertel geteilt. Es gab auch einzelne Straßen, deren Bürgersteig zum einen Teil, das angrenzende Haus jedoch zum anderen Teil der Stadt gehörte.

Viele Bürger der DDR versuchten im Laufe der Zeit über die Berliner Mauer zu flüchten. Dabei zögerten die Grenzposten nicht, von ihrer Waffe gebrauch zu machen. Mindestens 136 Menschen ließen dabei ihr Leben. 1989 trug der Mauerfall maßgeblich zum Ende der DDR bei.

Heute findet man nur noch 3 originale, erhaltene Abschnitte der ehemaligen Berliner Mauer, an der Bernauer Straße, der Niederkirchner Straße und der Liesenstraße. Teile der sog. Hinterlandmauer bilden heute die East Side Gallery. Diese verläuft vom Ostbahnhof bis zur Oberbaumbrücke parrallel zur Spree und wurde 1990 von vielen Künstlern gestaltet und steht unter Denkmalschutz.

Bei einem Besuch in Deutschlands Hauptstadt sollte man sich die Geschichte der Berliner Mauer auf jeden Fall vergegenwärtigen.

Berliner Fernsehturm

Berliner Fernsehturm

(Foto: gordongross)

Der Berliner Fernsehturm ist eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Man sieht in aus vielen Ecken der Stadt am Horizont emporsteigen. Er misst mit Antenne 368 Meter und ist somit das höchste Gebäude Deutschlands. Baubeginn für den Berliner Fernsehturm war im Jahr 1965. Nach einer vierjährigen Bauzeit wurde er am 3. Oktober 1969 von Walter Ulbricht eingeweiht. Seitdem steht der Berliner Fernsehturm direkt neben dem Bahnhof Alexanderplatz. Südöstlich findet man das Marx-Engels-Forum. Zu DDR-Zeiten galt der Turm lange Zeit als Symbol politischer Stärke und Leistungsfähigkeit. Seinen Standort verdankt der Berliner Fernsehturm dem sandigen Untergrund, der gut für den Bau geeignet war.

Heute dient der Berliner Fernsehturm zum Einen zur Ausstrahlung verschiedener TV- und Rundfunkprogramme und natürlich als Touristenmagnet, auf Grund des herrlichen Ausblicks. Insgesamt werden 17 Radioprogramme und diverse digitale TV-Programme ausgestrahlt.

Die Turmkugel vom Berliner Fernsehturm befindet sich in einer Höhe von ca. 214 Metern. Insgesamt hat sie 7 Etagen und einen Durchmesser von 32 Metern. Insgesamt 3 Aufzüge befördern Besucher und Personal in ca. 38 Sekunden bis in die Turmkugel.

Jährlich genießen rund 1,2 Millionen Besucher den herrlichen Ausblick vom Berliner Fernsehturm und können die deutsche Hauptstadt und deren Umland aus der Vogelperspektive betrachten. Einen besseren Ausblick kann man in Berlin zumindest höhenmaßig nicht bekommen, denn der Berliner Fernsehturm ist der höchste Aussichtspunkt der Stadt. Man befindet sich auf 203 bzw. 207 Metern Höhe.

Der TV-Turm ist ganzjährig geöffnet. Natürlich lohnt sich eine Fahrt auf den Berliner Fernsehturm bei klarer Sicht mehr, deswegen sollte man bei seinem Besuch auch das Wetter berücksichtigen.

Ein Besuch auf dem Berliner Fernsehturm lohnt sich also allemal, um die Hauptstadt einmal von oben zu genießen.