Eastside Galerie Berlin

(Foto: Arun Shivanandan)

Die Eastside Galerie Berlin ist seit Anfang März verstärkt in den Medien aufgetaucht, da am 1. März 2013 eine Umsetzung von Teilen der Eastside Galerie Berlin stattgefunden hat. Aber was ist die Eastside Galerie eigentlich tatsächlich und warum ist es Wert sie anzuschauen?

Die Eastside Galerie Berlin hat einige Rekorde gebrochen, so ist sie das längste Mahnmal für Frieden und Versöhnung in Berlin, die längste Mauergalerie der Welt sowie die längste dauerhafte Open-Air-Galerie mit 1,3 Kilometern Länge.  Sie gilt als Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Mauer und zum Gedenken an die Opfer.

Nach der Öffnung der Berliner Mauer im Frühjahr 1990 wurde das Mauerstück von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt. Eröffnet wurde die Galerie am 28. September 1990 und der als „East Side Gallery“ benannte Mauerstreifen wurde unter Denkmalschutz gestellt. Die Künstler kommentierten die politischen Veränderungen der Jahre 1989 und 1990. Noch heute erkennt man anhand der Kunstwerke die Hoffnung und die große Freude die der Mauerfall mit sich brachte. Man findet die Eastside Galerie in Berlin Friedrichshain entlang der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Die Galerie steht direkt entlang der Spree und ist toll für einen kleinen Spaziergang geeignet.

Wer sich die Eastside Galerie Berlin sonntags anschaut, kann anschließend noch zum beliebtesten Flohmarkt Berlins laufen, dem Trödelmarkt am Boxhagener Platz. Dieser ist nur zwei Kilometer entfernt und auf jeden Fall einen Spaziergang wert. Hier kann man jeden Sonntag nach Herzenslust zwischen alten Büchern, tollen Möbeln und allerlei Sammelsurium stöbern, feilschen und einkaufen.

 

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