Mauermuseum Berlin

Mauermuseum Berlin

(Foto: Belannaer)

Das Mauermuseum Berlin oder auch das Haus am Checkpoint Charlie genannt, zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Berliner Mauer und zum internationalen Kampf für Menschenrechte. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem viele Objekte die von Flüchtlingen und Fluchthelfern bei der Flucht genutzt wurden.

Das Mauermuseum Berlin wurde 1963 vom Historiker Rainer Hildebrandt eröffnet und ist im Haus am Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße 43 – 45 angesiedelt. Es gehört mit ca. 850.000 Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Museen Berlins. Ziel des Mauermuseum Berlin ist es den Geschichtsabschnitt rund um die Mauer vor dem Vergessen zu bewahren und die damalige Zeit anhand von Requisiten lebendig zu präsentieren. Entdecken Sie dort originale Gegenstände die vielen zur Flucht verholfen haben (Fluchtautos, Heißluftballons, selbstgebaute Mini-U-Boote und täuschend echten Surfboards), oder lesen Sie die individuellen Geschichten der einzelnen Flüchtlinge, die für die Freiheit ihr Leben riskierten. Verfolgen Sie die Geschichte der am strengsten bewachten Grenze der Welt und erleben Sie wie kreativ Menschen in Notsituationen werden können um Ihrem Unglück zu entgehen.

Es wird allerdings nicht nur der Vergangenheit Tribut gezollt, auch heutige Menschenrechtsbewegungen z. B. um Mahatma Gandhi oder momentane Bewegungen in den verschiedenen Ländern sind Thema der Ausstellung. Seit 2012 gibt es die Ausstellung Nato-Mission für Freiheit, die die Geschichte der Nato und ihr Engagement in verschiedenen Konfliktgebieten zeigt. Das Mauermuseum Berlin ist das ganze Jahr täglich geöffnet und auch an Feiertagen besuchbar. Der Eintritt liegt bei 12,50 € für Erwachsene und 9,50 € für Studenten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Besuch des Mauermuseums Berlin und beim Erforschen der Mauergeschichte!

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